Das Angebot der sonnigen Tage Anfang März hat Natascha sofort am Schopf gepackt und die Plätze vorbereiten lassen. Das Sandplatz-Express-Team legten die 12 Plätze neu an, als würden sie einen Teppich ausrollen. Sonja und Andi kärcherten das Vereinsheim und beseitigten alle Sand- und sonstigen Spuren der schweißtreibenden letzten Saison. Unser Platzwart Georghe arbeitete wie gewohnt wie eine Maschine, walzte Plätze, spannte Netze und am Ende räumte er, quasi als Sahne obendrauf, auch noch das Gerätehäuschen piccobello auf.

Am 7. März war es soweit: Als einer der ersten Anlagen der nördlichen Hemisphäre – wenn nicht sogar ganz Altbayerns – meldete der TC Ramersdorf: Wir sind spielbereit! Um 10 Uhr eröffneten Thomas und Christian tänzelnd und unter Begleitung der summenden Putzmaschine die neue Saison. Sie verlangten Platz 2 gleich mal die erste Bewährungsprobe ab: Wenn Christians Slice sich nicht in den Boden eingraben würde, wäre die erste Hürde genommen.
Später lief alles so an weiter, wie das alte Tennis zu Ende gegangen war. Ab 12 Uhr war die Anlage voll. Später dann auch die Terrasse. Noch später dann auch die Terrassengäste. Das lässt darauf hoffen, dass das Leben im Tennispark Ramersdorf einer der letzten stabilen Bastionen bleibt. Nach dem alten Persil-Werbespruch: Da weiß man, was man hat.

